Superpositionsprinzip

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Was ist das Superpositionprinzip?

Superposition ist der Fachbegriff für Überlagerung oder Summe. Hinter dem Superpositionsprinzip verbirgt sich, dass bestimmte physikalische Größen oder Eigenschaften sich gegenseitig nicht beeinflussen und deshalb "einfach so" addiert werden können. Was bei skalaren mengenartigen Größen, wie Masse, Ladungsmenge, Volumen etc. die Summe bzw. Addition ist, nennt man bei vektoriellen Größen, Feldern und Wellen "Superposition".

Für welche Objekte und Größen gilt das Superpositionsprinzip?

Es gilt für Ort, Geschwindigkeit und Beschleunigung. Ausnahmen können bei geschwindigkeitsabhängigen Beschleunigungen auftreten, weil Beschleunigungen in unterschiedliche Richtungen sich dann gegenseitig beeinflussen können.
Es gilt für die meisten Kräfte. Ausnahmen können bei geschwindigkeitsabhängigen Kräften wie dem Luftwiderstand auftreten, weil Kräfte in unterschiedliche Richtungen sich dann gegenseitig beeinflussen können.
Es gilt für Potenzialfelder, wie das elektrisches Poenzial und das Gravitationspotenzial.
Es gilt für viele Vektorfelder, insbesondere elektrische und magnetische Felder und das Gravitationsfeld.
Es gilt für alle Schwingungen beliebiger Natur.
Es gilt für alle Wellen beliebiger Natur, insbesondere elektromagnetische Wellen, Seilwellen, Wasserwellen, Materiewellen etc..